Wo und wie ich lebe
seit dem 17. April 2008 wohne und lebe ich (abgesehen von einer viermonatigen Unterbrechnung) in Otjiwarongo. Das Clay House Project, in dem ich mitarbeite, verfügt auf dem Projektgelände über einige Lehmhäuser (man sieht´s ihnen weder von außen noch von innen an), von denen ich eines bezogen habe.
Die Häuser sind klein, einfach ausgestattet, aber für ein anspruchsloses Leben reicht es längstens aus und der Komfort (elektrischer Strom, fließend Wasser) liegt weit über dem, was die einheimische Bevölkerung ringsherum zur Verfügung hat.
Das Häuschen hat zwei Zimmer, einen kleinen Schlafraum und einen Wohnküche, in der sich mein abendliches Leben abspielt. Die Dusche hat nur kaltes Wasser und die Toilette ist ein Trockenklo, das tatsächlich nicht riecht. Man muss sich nur daran gewöhnen, dass man “hinterher” keine Wasserspülung betätigen muss. Zum warmen Duschen gehe ich in ein Duschhäuschen, wo das Wasser in einem schwarzen Schlauch aufgeheizt wird und abends wunderbar warmes Wasser aus der Leitung rinnt. Da es nachts schon recht kühl ist, verzichtet man (zumindest ich) gerne auf eine kalte Dusche.
Das Projektgelände liegt am Rande der Stadt und daher bewegt man sich üblicherweise mit dem Auto, oder aber, wenn man gut drauf ist, mit einem Fahrrad. In der Dunkelheit soll es aber angeraten sein, lieber ins Auto zu steigen. Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich schlechte Erfahrungen provozieren soll. Normalerweise vertraue ich weiterhin auf mein Glück, was aber nicht immer die richtige Wahl sein muss.
Während meiner Abwesendheit in Deutschland hat sich hier manches verändert. Insbesondere die Gartenanlagen sind sehr viel schöner geworden. Dies verdanken wir Ginny, einer Peace Corps Aktivistin, die ebenfalls bei uns auf dem Clay House Gelände wohnt. Ihre Aktivitäten bei der Gartengestaltung tragen viel zum Wohlfühleffekt bei.
Der bereits im letzten Jahr vorhandene Kleidershop, den Engeldrauth, Peters Frau, führt, wurde weiter ausgebaut und so ist das Clay House Gelände mittlerweile auch Anziehungspunkt für modebewußte Frauen aus ganz Otjiwarongo.
- Lehmhaus mit Toilettenanbau
- Wohnküche
- Schlafzimmer
- Schreib- und Esstisch mit Blick auf die Toilette
- Duschhaus
- Meine Trockentoilette
- Mitbewohner
- Mitbewohner II
- Mitbewohner III
- Ginny sei Dank – kleines Paradies vor meiner Haustür
- Kleidershop im Clay House
- meiner Terrasse











