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	<title>Was macht Ali in Namibia???</title>
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	<description>Hier gibt es nun wieder Interessantes, Uninteressantes, Aufregendes und Unaufgeregtes - falls man sich dafür interessiert</description>
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		<title>Wenn ich schon</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 13:58:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[in Deutschland bin, dann kann ich auch meinem Unmut über die Regierung Luft machen&#8230;.
deshalb:
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			<content:encoded><![CDATA[<p>in Deutschland bin, dann kann ich auch meinem Unmut über die Regierung Luft machen&#8230;.</p>
<p>deshalb:</p>
<div id="attachment_737" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-full wp-image-737" title="RTEmagicC_Atomdemo_hn_Busboerse_02.png" src="http://www.ali-hensel.de/wp-content/RTEmagicC_Atomdemo_hn_Busboerse_02.png.png" alt="Schluss mit der Atomkraft" width="225" height="265" /><p class="wp-caption-text">Schluss mit der Atomkraft</p></div>
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		<title>Die Mühlen mahlen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 17:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[doch noch weis man nicht, mit welchem Ergebnis bei dem Mahlvorgang innerhalb der namibischen Bürokratie gerechnet werden darf. Wird überhaupt ein Visum für mich bewilligt und wenn ja, für welchen Zeitraum? Viele spannende Fragen, die auf eine Beantwortung warten.
In Otjiwarongo geht die Arbeit unterdessen weiter. Es werden weiter Toiletten produziert und gebaut. Im Juli wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_732" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><img class="size-full wp-image-732" title="windmühle" src="http://www.ali-hensel.de/wp-content/windmühle.jpg" alt="Mühlen mahlen meist langsam" width="109" height="150" /><p class="wp-caption-text">Mühlen mahlen meist langsam</p></div>
<p>doch noch weis man nicht, mit welchem Ergebnis bei dem Mahlvorgang innerhalb der namibischen Bürokratie gerechnet werden darf. Wird überhaupt ein Visum für mich bewilligt und wenn ja, für welchen Zeitraum? Viele spannende Fragen, die auf eine Beantwortung warten.</p>
<p>In Otjiwarongo geht die Arbeit unterdessen weiter. Es werden weiter Toiletten produziert und gebaut. Im Juli wurde das Projekt durch die Europäische Union evaluiert. Obwohl weder Peter noch ich anwesend waren, erhielt das Trockentoiletten-Projekt ausgesprochen gute Noten. In allen Bereichen wurde es in dem nun vorliegenden Monitoring-Report mit gut bis sehr gut bewertet. Ein großer Erfolg nicht nur für  die Technologie der Otji-Toilette und die Umsetzung des Projektes, sondern insbesondere auch für unsere KollegInnen in Otjiwarongo, die das Projekt gegenüber dem Evaluationsteam zu vertreten hatten.</p>
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		<title>Das lange Warten</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[auf mein Arbeitsvisum geht weiter. Aber ich bin nicht alleine mit dem Problem, denn erst gestern konnte man in der AZ lesen, dass viele Betriebe in Namibia ihre wirtschaftliche Entwicklung durch die restriktive Visaerteilung (im Prinzip werden zurzeit so gut wie keine Arbeitsvisa bewilligt) behindert sehen. Das ist zwar kein rechter Trost, macht mich aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>auf mein Arbeitsvisum geht weiter. Aber ich bin nicht alleine mit dem Problem, denn erst gestern konnte man in der AZ lesen, dass viele Betriebe in Namibia ihre wirtschaftliche Entwicklung durch die restriktive Visaerteilung (im Prinzip werden zurzeit so gut wie keine Arbeitsvisa bewilligt) behindert sehen. Das ist zwar kein rechter Trost, macht mich aber zu einem Fall von Vielen. Zudem ist der Sommer in Deutschland mit viel Sonnenschein gesegnet und vorläufig kann ich auf die kalten und langen Nächte in Namibia noch gut verzichten.</p>
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		<title>In der Warteschleife</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 13:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl der Frust wegen der verweigerten Visa zunächst tief saß, der geniale Sommer in Deutschland entschädigt dafür mehr als reichlich. Keine kalten Winternächte mehr, dafür Sommer, Sonne, Schwimmbad, Public Viewing und viel Spaß mit den Freunden.
So sitze ich also in einer Warteschleife, die durchaus erträglich ist und bin gespannt, ob und wann man mich wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_724" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-724" title="169681_m1w470q75v16892" src="http://www.ali-hensel.de/wp-content/169681_m1w470q75v16892-300x199.jpg" alt="Tröten für Deutschland auf dem Marktplatz in Darmstadt" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Tröten für Deutschland ( Marktplatz in Darmstadt)</p></div>
<p>Obwohl der Frust wegen der verweigerten Visa zunächst tief saß, der geniale Sommer in Deutschland entschädigt dafür mehr als reichlich. Keine kalten Winternächte mehr, dafür Sommer, Sonne, Schwimmbad, Public Viewing und viel Spaß mit den Freunden.</p>
<p>So sitze ich also in einer Warteschleife, die durchaus erträglich ist und bin gespannt, ob und wann man mich wieder nach Namibia lässt.</p>
<p>Selbst wenn die zugesagte Unterstützung der deutschen Botschaft und der EU etwas bewirken sollte, die Bürokratie in Namibia hat keine Eile, schon gar nicht, wenn es um Visa für Europäer geht. Die Ablehnung meines Pensionär-Visums hat man mir 15 Monate nach der Antragstellung mitgeteilt. Schnell geht anders. Und der Neuantrag meines Arbeitsvisums (das Letzte wurde mit der Begründung abgelehnt, dass wir Namibier einstellen sollten) wird voraussichtlich mindestens zwei Monate Bearbeitungszeit benötigen. Ob am Ende der Bearbeitung ein Ja oder ein Nein stehen wird, ist ungewiss, denn das Ministerium ließ sich auch beim letzten Antrag nicht davon beeindrucken, dass ich ehrenamtlich arbeite und auf dem namibischen Arbeitsmarkt keine qualifizierten Kräfte zu bezahlbaren Gehältern zu finden sind.</p>
<p>Doch solange das Wetter so schön ist und die deutschen Fußballer so gut spielen, fiebere ich mehr dem nächsten WM-Spiel, als meinem Visum entgegen.</p>
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		<title>Hörvergnügen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 07:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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Die Winternächte in Namibia sind lang. Viel Zeit zu lesen, sich Gedanken zu machen, Kreuzworträtsel zu lösen, mit den immer vor der Tür sitzenden Katzen zu sprechen, oder aber Radio zu hören.
Sender mit Wortbeitragen, außer den obligatorischen Nachrichten, die oft nicht einmal als informativ bezeichnet werden dürfen, gibt es wenige. Ob nun Minister oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--></p>
<p><!--[if gte mso 10]><br />
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<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<div id="attachment_718" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-718" title="nbc-radio" src="http://www.ali-hensel.de/wp-content/nbc-radio-300x81.jpg" alt="NBC-RADIO" width="300" height="81" /><p class="wp-caption-text">NBC-RADIO</p></div>
<p>Die Winternächte in Namibia sind lang. Viel Zeit zu lesen, sich Gedanken zu machen, Kreuzworträtsel zu lösen, mit den immer vor der Tür sitzenden Katzen zu sprechen, oder aber Radio zu hören.</p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sender mit Wortbeitragen, außer den obligatorischen Nachrichten, die oft nicht einmal als informativ bezeichnet werden dürfen, gibt es wenige. Ob nun Minister oder Ministerin XYZ an die Bevölkerung appelliert hart zu arbeiten, damit Namibia die Ziele der Vision 2030 erreicht oder nicht, interessiert vermutlich maximal 0,001 Prozent der Bevölkerung im Lande und schlimmstenfalls nur die Minister selbst, die sich zu derart inhaltslosen, aber höchst beliebten Statements hinreißen lassen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Welch ein Glück also, dass es die deutschsprachigen Sendungen von NBC (Namibian Broadcasting Corporation) gibt. Hier erfährt man nicht nur viel über die Seelenlage der deutschstämmigen Bevölkerung, sondern auch Aktualitäten aus aller Welt, die vom Deutschlandfunk übernommen werden. Äußerst beliebt sind Ratesendungen und natürlich gibt es diverse Musiksendungen. Von Klassik bis zu Jazz reicht das Angebot, das äußerst fachkundig moderiert wird. Für Sendungen wie „Wünsch’ Dir was“, in denen bevorzugt Titel aus der verschnulzten Welt der sechziger und siebziger Jahre laufen und die selbst versteinertes Ohrenschmalz verflüssigen können, gibt es glücklicherweise den Ausschaltknopf. Doch das beschränkte Senderangebot hat auch Vorteile. Denn immer wieder bleibt man, manchmal aus Bequemlichkeit, manchmal aus Neugierde, bei Musiksendungen hängen, die bei einem größeren Angebot ungehört geblieben wären und die sich bei genauerem Hinhören als Bereicherung erweisen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Weniger bereichernd, allenfalls ob ihrer ungewollten Komik, aber dennoch interessant ist die beliebte Sendung „Der Telefonhörer“. Hier darf geschimpft und kritisiert werden, wovon viele Hörer Gebrauch machen. Obwohl die Regeln des Anstandes und der politischen Correctness gewahrt werden sollen, kommt es immer wieder zu emotionalen Ausbrüchen, die einem entweder ein lautes Lachen entlocken oder ein wenig das Blut in den Adern stocken lassen. Wenn z. B. Hörer unwidersprochen die Meinung verkünden dürfen, dass der 2. Weltkrieg ja nun „leider unglücklich“ verloren worden sei, dann hört der Spaß irgendwie auf und es verfestigt sich das Bild, dass sich in Südwest überproportional viele politisch (um es milde auszudrücken) Zurückgebliebene versammelt haben.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Insgesamt ist den MacherInnen des deutschen Hörfunkprogrammes, das mich an vielen Punkten an die liebenswerte Unprofessionalität der Bürgerradios in Deutschland erinnert, ein großes Kompliment zu machen. Das Radio ist ein wichtiger „Kulturträger“ und hilft die Identität der deutschsprachigen Minderheit zu bewahren und diese untereinander zu vernetzen. Fast Jeder kennt Jeden und so ist es kein Wunder, dass sowohl bei Hörerwünschen als auch bei den kritischen Bemerkungen in der Sendung „Der Telefonhörer“ nahezu die meisten der Anrufer persönlich bekannt sind. Schließlich ist die deutsche Gemeinschaft in Namibia nicht viel größer als meine Heimatgemeinde Pfungstadt mit ihren knapp über 25.000 Einwohnern. <span> </span><span> </span></span></p>
<p><img src="file:///C:/DOKUME%7E1/ALI-HE%7E1/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
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		<title>Trötende Begeisterung</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 06:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Das WM-Fieber hat auch Otjiwarongo erreicht. Zumindest die Schulkinder. Seit heute Morgen kurz vor 7 Uhr ist unser Stadtviertel Orwetoveni in eine Lärmwolke gehüllt. Von allen Seiten dröhnen bzw. tröten die Vuvuzelas, Südafrikas neuer Exportschlager in Sachen Lärmerzeugung. Da heute die WM offiziell eröffnet wird, nehme ich an, dass der Lärmteppich, der Orwetoveni flächendeckend überzieht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_712" class="wp-caption alignleft" style="width: 140px"><img class="size-full wp-image-712" title="tröten" src="http://www.ali-hensel.de/wp-content/tröten.jpg" alt="Vuvuzela - höllisch laute Tröte" width="130" height="78" /><p class="wp-caption-text">Vuvuzela - höllisch laute Tröte</p></div>
<p>Das WM-Fieber hat auch Otjiwarongo erreicht. Zumindest die Schulkinder. Seit heute Morgen kurz vor 7 Uhr ist unser Stadtviertel Orwetoveni in eine Lärmwolke gehüllt. Von allen Seiten dröhnen bzw. tröten die Vuvuzelas, Südafrikas neuer Exportschlager in Sachen Lärmerzeugung. Da heute die WM offiziell eröffnet wird, nehme ich an, dass der Lärmteppich, der Orwetoveni flächendeckend überzieht, das Wohlwollen der Schulleitungen hat. Falls nicht, dann blasen die Kinder wahrscheinlich so energisch, weil die Betätigung der Vuvuzela die Kälte vergessen lässt, die heute herrscht. Erstmals sind die Temperaturen auf knapp über null Grad gesunken und das Tröten hilft sicher dabei, die Kälte als weniger schlimm zu empfinden. Vielleicht doch ganz gut, dass ich ausreise. Auf diese Weise werde ich ohne bleibende Hörschäden (jedenfalls noch schlimmere als ich sie ohnehin schon habe) davon kommen.<br />
Anders sieht es dagegen bei den Besuchern der WM in Südafrika aus. Diese haben gut Chancen mit durchtröteden Trommelfellen aus den Stadien zurückzukommen. Vermutlich reiben sich die Ohrenärzte in aller Welt bereits in Vorfreude die Hände.</p>
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		<title>Die Luft ist raus</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 17:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich gäbe es eine Menge zu berichten, aber wenn ich ehrlich bin, dann fehlt mir momentan die Lust und die auch Muse zu Schreiben. Irgendwie bin ich mit meinen Gedanken schon halb in Deutschland – kein Wunder, denn es sind nur noch fünf Tage bis zu meiner Ausreise.
Bis dahin sind noch jede Menge Dinge zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_708" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-708" title="Abschiedsfeuer" src="http://www.ali-hensel.de/wp-content/IMG_2198-300x225.jpg" alt="Abschiedsfeuer" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Abschiedsfeuer</p></div>
<p>Eigentlich gäbe es eine Menge zu berichten, aber wenn ich ehrlich bin, dann fehlt mir momentan die Lust und die auch Muse zu Schreiben. Irgendwie bin ich mit meinen Gedanken schon halb in Deutschland – kein Wunder, denn es sind nur noch fünf Tage bis zu meiner Ausreise.<br />
Bis dahin sind noch jede Menge Dinge zu erledigen. Buchhaltung, Abrechnungen, die noch in der Pipeline befindlichen Toilettenaufträge müssen vorbereitet und geplant werden. Es bleibt also kaum Zeit zum Verschnaufen.  Am Samstag  bekommen wir zudem noch Besuch von einem Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Windhoek, dem wir unser Kindergartenprojekt, welches durch die Botschaft gefördert wurde, vorstellen wollen.</p>
<p>Mein Abschiedsgrillabend hat auch bereits stattgefunden. Zusammen mit Peter werde ich am Sonntag nach Windhoek fahren, um am Montag um 6 Uhr morgens am Flughafen stehen zu können.</p>
<p>Ich sage deshalb schon heute (etwas wehmütig) Tschüss – werde mich aber aus Deutschland wieder melden und berichten, ob und wann ich wieder nach Namibia aufbreche.</p>
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		<title>Ab nach Hause</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 10:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[leider, leider muss ich am 14. Juni das Land verlassen. Da man mir ein Arbeitsvisum verweigert hat, bleibt mir keine andere Wahl als auszureisen, um mich nicht illegal in Namibia aufhalten zu müssen. Die Entscheidung des zuständigen Ministeriums ist unverständlich, zumal ich ehrenamtlich hier arbeite und auch einheimisches Personal ausbilde. Doch was nutzt es zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_702" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-702" title="Flugzeug-Fliegen" src="http://www.ali-hensel.de/wp-content/Flugzeug-Fliegen-300x218.jpg" alt="an nach Hause" width="300" height="218" /><p class="wp-caption-text">ab nach Hause</p></div>
<p>leider, leider muss ich am 14. Juni das Land verlassen. Da man mir ein Arbeitsvisum verweigert hat, bleibt mir keine andere Wahl als auszureisen, um mich nicht illegal in Namibia aufhalten zu müssen. Die Entscheidung des zuständigen Ministeriums ist unverständlich, zumal ich ehrenamtlich hier arbeite und auch einheimisches Personal ausbilde. Doch was nutzt es zu jammern, denn nicht nur ich bin von der Politik der Ministry of Home Affairs betroffen.</p>
<p>Um das Problem zu verdeutlichen, füge ich der Einfachheit halber einen Kommentar aus der gestrigen AZ bei, der die gegenwärtige Situation in Namibia gut beschreibt.</p>
<h2>Gastfreundschaft und Xenophobie</h2>
<p>Auf dem immer noch schwierigen Weg der Selbstfindung bewegt sich die namibische Gesellschaft zwischen den Extremen der Gastfreundschaft und der Fremdenphobie. Die SWAPO-Regierung zeigt im Umgang mit Touristen, mit Antragstellern auf Daueraufenthaltsgenehmigung und mit Bittstellern auf Arbeitsgenehmigung sowie Einbürgerung ein schizophrenes Gesicht.<br />
Auf der einen Seite gibt sich die Regierung in einem hohen Maß sogar in freundschaftlichem Einvernehmen mit der Touristik-Branche als kooperativer Partner wie kaum in einem anderen Bereich. Obwohl hin und wieder der Jammer ausbricht, dass sich die Touristikbetriebe zu sehr „in weißer Hand“ befänden, genießt die Branche viel mehr Vertrauen als es die kommerzielle Farmerschaft, beziehungsweise die Interessenträger von Meatco behaupten können. Die Touristik-Branche ist überwiegend professionell und kommerziell. So auch die kommerzielle Farmerschaft und ihr Fleischvermarktungskonzern Meatco. Worin liegt der Unterschied?<br />
Wo die Regierung der Touristikbranche ihren erwiesenen Erfolg gönnt und mit internationalen Partnern noch durch Investition stärkt, schlägt dem nicht minder erfolgreichen Meatco-Betrieb chronischer Argwohn entgegen. Die kommerzielle Farmerschaft und der Marketingbetrieb sind ständig gefordert, taktisch zu lavieren und neben den realitätsfremden Politikern die wenigen Pragmatiker zu hofieren.<br />
Am schlimmsten äußert sich die Schizophrenie der SWAPO in ihrem Umgang mit Einwohnern und Besuchern, die sich um ständige Aufenthalts- oder um eine Arbeitsgenehmigung bemühen. Abgesehen von der miserablen Praxis, dass das Innenministerium bei der Prüfung solcher Anträge von Europäern einerseits und Asiaten (Chinesen und Nordkoreaner) andererseits mit zweierlei Maß misst, schlägt europäischen Antragstellern, nicht nur die kaltschnäuzige Bürokratie ins Gesicht, sondern es kommt auch noch chronische Inkompetenz im Umgang mit den Antragstellern hinzu. Damit nicht genug, es gibt recht deutliche Zeichen, dass die Entscheidungskräfte des Innenministeriums und die Partei rassistische Fremdenphobie kultivieren. Anders ist der wahnwitzige Umgang mit seriösen Antragstellern, von denen viele Investitionskapital, Fachkenntnis zur Vermehrung der Arbeitsplätze oder beides mitbringen, nicht zu verstehen.<br />
Das muss der SWAPO noch häufig ins Gesicht gesagt werden.</p>
<p>AZ 3.6.210 von Eberhard Hofmann</p>
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		<title>Geschmack(s)sache</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 10:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorweg das Wichtigste. Ich habe den Trüffelexzess am Mittwoch unbeschadet überstanden.
Mit dem fulminanten Geschmackserlebnis, das ich mir von den Kalaharitrüffeln erwartet hatte, war es aber nicht weit her. Gut möglich, dass meine Geschmacksnerven durch zu häufigen Genuss der Kombination von Leberkäse aus dem SuperSpar und Treibhaustomaten aus Südafrika geschädigt sind. Vielleicht waren auch die Kalaharitrüffel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_694" class="wp-caption alignleft" style="width: 114px"><img class="size-full wp-image-694" title="trüffel" src="http://www.ali-hensel.de/wp-content/trüffel.jpg" alt="Kalaharitrüffel - die feine Knolle" width="104" height="104" /><p class="wp-caption-text">Kalaharitrüffel - die feine Knolle</p></div>
<p>Vorweg das Wichtigste. Ich habe den Trüffelexzess am Mittwoch unbeschadet überstanden.</p>
<p>Mit dem fulminanten Geschmackserlebnis, das ich mir von den Kalaharitrüffeln erwartet hatte, war es aber nicht weit her. Gut möglich, dass meine Geschmacksnerven durch zu häufigen Genuss der Kombination von Leberkäse aus dem SuperSpar und Treibhaustomaten aus Südafrika geschädigt sind. Vielleicht waren auch die Kalaharitrüffel zu lange gelagert und hatten daher ihre berühmten Aromastoffe eingebüßt. Egal, was auch immer die Ursache für den reduzierten Trüffelgenuss gewesen sein mag, einen Versuch war das Ganze allemal wert. Und die wirklich guten Tipps, wie ich mit den Trüffeln hätte umgehen sollen, kaum leider auch erst bei mir an, als die Trüffel bereits in meinem Magen gelandet waren.<br />
In Ermangelung eines besseren Rezeptes hatte ich mir nach der mühseligen Schälarbeit, die Trüffel in feine Scheibchen geschnitten und zusammen mit etwas Speck in Butter angedünstet und anschließend zwei Eier darüber geschlagen. Das Ergebnis war ein leidlich nach Pilzen schmeckendes Gericht, aber weit entfernt von dem intensiven Geschmack der in Deutschland bekannten Stein- oder Maronenpilze. Zumindest waren die Knollengewächse gut verträglich und außerdem bin ich nun um eine Geschmackserfahrung reicher.</p>
<p>Ganz und gar nicht nach meinem Geschmack verhält sich zurzeit mein frisch erworbener Toyota. Die Tür lässt sich nicht schließen und beim Starten gibt der Anlasser keinen Ton von sich. Nun steht die Batterie (plus neu gekauftem Ladegerät) zu meinen Füßen und wird hoffentlich morgen wieder einsatzbereit sein. Wenn es der Wagen bzw. die Batterie zulässt, dann werde ich den Mount Etjo umrunden. Eine der landschaftlich besonders schönen Strecken in Namibia, für die man von Otjiwarongo nur schlappe 300 km fahren muss.</p>
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		<title>Africa Day</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 16:29:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gestern war Feiertag in Namibia. Doch nicht nur in Namibia, sondern in vielen Staaten Afrikas wurde dieser Tag feierlich begangen, wenn auch meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Mit dem „Africa Day“ wird an die Gründung der Organisation für afrikanische Einheit (OAU) am 25. Mai 1963 erinnert. Im Jahr 1963 unterzeichneten 23 afrikanische Staaten in Addis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_691" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><img class="size-medium wp-image-691" title="africa day" src="http://www.ali-hensel.de/wp-content/africa-day-199x300.jpg" alt="Africa Day " width="199" height="300" /><p class="wp-caption-text">Africa Day </p></div>
<p>Gestern war Feiertag in Namibia. Doch nicht nur in Namibia, sondern in vielen Staaten Afrikas wurde dieser Tag feierlich begangen, wenn auch meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Mit dem „Africa Day“ wird an die Gründung der Organisation für afrikanische Einheit (OAU) am 25. Mai 1963 erinnert. Im Jahr 1963 unterzeichneten 23 afrikanische Staaten in Addis Abeba das Gründungsdokument für einen Staatenzusammenschluss, der bisher nicht sehr viel bewirkt hat.</p>
<p>Das diesjährige Event, das zentral in New York gefeiert wurde und nicht etwa in Afrika, stand unter dem Motto „Frieden und Sicherheit für Afrika“. Und richtig,  es gäbe, was Frieden und Sicherheit angeht, genügend zu tun auf dem Kontinent. Das allerdings würde mehr erfordern als die wohlfeilen Feiertagsreden der politischen Klasse.</p>
<p>Würde man in Namibia eine Umfrage über den Sinn und die Herkunft des Feiertages machen, diese würde ähnlich deprimierend enden, wie Umfragen über den Ursprung des Pfingstfestes in Deutschland. Auch wenn sich die Bevölkerung für die Inhalte des „Africa Day“ nicht mehr interessiert als für das berühmte rostige Fahrrad in Peking, zumindest freuen sich die Leute über den freien Tag, der irgendwie mit Afrika zu tun hat. Das heimliche Credo der meisten Namibier dürfte also lauten: „Give us more Africa Days – we enjoy it“.</p>
<p>Wegen leidiger Visumfragen verbrachte ich den Feiertag in Windhoek. Dort gab es zwar weder Demonstrationen noch Feiern anlässlich des „Africa Days“, aber wenigstens hatte SuperSpar trotz des Feiertages leckere Kalahari-Trüffel im Angebot. 55,&#8211; N$ per Kilo. Kalahari-Trüffel gibt es nur in guten Regenjahren und angeblich sollen sie in der Qualität durchaus mit europäischen Trüffeln vergleichbar sein. Spätestens heute Abend werde ich es glauben zu wissen, denn meine Geschmacksknospen konnten in ihrem bisherigen Dasein nur minimale Erfahrungen im Umgang mit Trüffeln sammeln. Trüffelöl, Pastete mit Trüffelstückchen und Nudeln mit ein paar winzigen Trüffelblättchen. Das war’s dann auch schon. Dank der gekauften 300 gr. Trüffel, die noch geschält und zubereitet werden müssen, kann ich mich nun im Schnellgang zum Trüffelexperten hocharbeiten.</p>
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