Endlich wieder positive Neuigkeiten aus Otjiwarongo
Allgemeines 1 Kommentar »Lange war es ruhig hier im Blog. Das lag zum Einen daran, dass ich mit meiner „Aufgabe“ als Großvater beschäftigt bin, dazwischen ein wenig durch die Wüste (Rub al Khali im Oman) wanderte und zum Anderen daran, dass die Nachrichtenlage aus Otjiwarongo eher als dürftig zu bezeichnen war.
Seit einiger Zeit gibt es jedoch wieder Positives aus Otjiwarongo zu berichten. Die Auftragslage für die Otji-Toiletten bessert sich zusehends. So werden nun 60 Selbstbausätze nach Drimiopsis geliefert und dort von im Clay House Project geschulten Fachkräften aufgestellt.
Auch die Hoachanas Soup Kitchen (ein aus Deutschland gefördertes soziales Projekt) in der Nähe der Bitterwasser Lodge hat 7 Selbstbausätze geordert. Hier zeigt sich nun, dass die bisher durchgeführten Schulungsmaßnahmen der richtige Weg waren, um die Verkäufe der Otji-Toiletten voran zu bringen, denn auch Wimsa (Working Group of Indigenous Minorities in Southern Africa) hat 6 weitere Bausätze geordert. Mit den Otji-Toiletten will Wimsa die Lebensverhältnisse einer San-Gemeinde verbessern.
Außerdem werden demnächst durch Eco Solutions cc einige Otji-Toiletten in einer Goldmine in der Nähe von Otjiwarongo gebaut, zusätzlich gibt es eine ganze Reihe von Anfragen von interessierten Firmen.
Eine Anzeigenaktion, die noch in dieser Woche gestartet wird, soll für weitere Nachfrage sorgen.
Die Privatisierung der Produktion der Otji-Toilette (Eco Solutions als Produzent) kann aus heutiger Sicht als Erfolg gewertet werden, da sich der Betrieb aus eigener Kraft finanzieren kann und damit die Nachhaltigkeit der Projektes gesichert ist.


