Lodgegäste sponsern Otji-Toiletten

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Segelflugzentrum Bitterwasser Lodge

Segelflugzentrum Bitterwasser Lodge

Gäste der Bitterwasser Lodge haben für die Belegschaft der Lodge, die zugleich ein bekanntes Segelflugzentrum ist, insgesamt 10 Otji-Toiletten mit moderner Urintrennungstechnologie gespendet. Die Toiletten auf der Bitterwasser Lodge, die in der Nähe Hoachanas, im Süd-Osten Namibia gelegen ist, sollen bis Ende Januar fertiggestellt sein.
Die erfreuliche Initiative, welche die sanitären Verhältnisse für die nahe der Lodge wohnenden MitarbeiterInnen entscheidend verbessern wird, ist sehr begrüßenswert und sollte durchaus Schule machen.

Wie mir Peter Arndt mitgeteilt hat, erhielt EcoSolution CC kürzlich auch einen Auftrag zur Produktion von Spielgeräten für das Multi Purpose Centre in Otjiwarongo. Die verschiedenen Spielgeräte (Schaukeln, Wippen, Klettertürme) werden von der niederländischen Gemeinde Hoisten finanziert.

Steil aufwärts geht es

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Otji-Toilette (mit Dusche) in Leogane

Otji-Toilette (mit Dusche) in Leogane

mit der Anzahl der auf Haiti gebauten Otji-Toiletten. Bisher wurden im Rahmen verschiedener Hilfsprojekte bereits 145 Toiletten fertig gestellt. Bis Mitte Februar sollen weitere 55 Toiletten übergeben werden. Ein großer Teil der Toiletten wird in Kooperation des EcoSur-Netzwerkes mit der Organisation „Habitat for humanity“ in der Ortschaft Leogane installiert. Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter ist einer der Förderer des Projektes. Carter zeigte sich bei einem Besuch vor Ort begeistert von den ökologischen Vorzügen der Otji-Toilette.

Anders als in Namibia sind die Toiletten in Leogane mit einem Duschraum ausgestattet, der für die Nutzer eine zusätzlichen Komfort bietet. Auch wenn in den Duschen (außer bei Regen) kein fließendes Wasser vorhanden ist, stellt die kombinierte Toiletten- und Duschanlage doch eine gewaltigen hygienischen Fortschritt für die Bevölkerung in den ländlichen Regionen Haitis dar.
Auch in Haiti sind die Otji-Toiletten mit der von EcoSur und Peter Arndt gemeinsam  entwickelten Urintrennungstechnologie ausgerüstet. Die kombinierten Dusch- und Toilettenhäuser in Haiti, werden im Gegensatz zu Namibia, aus vorgefertigten Betonteilen gebaut. Durch diese auf Kuba entwickelte Technologie können nun Sanitäranlagen in Katastrophengebieten innerhalb relativ kurzer Zeit errichtet werden und so die Lage der betroffenen Bevölkerung verbessern.

Ein frohes Fest

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und einen guten Rutsch in das Jahr 2012 wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs. Schön, dass Sie immer noch hier vorbei schauen und so auf dem aktuellen Stand der Dinge in Sachen “Trockentoiletten” bleiben.

Ich hoffe im nächsten Jahr ab und an wieder  erfreuliche Neuigkeiten aus Otjiwarongo berichten zu können.

Augenblicklich befindet sich ein Projekt in Vorbereitung, in dem insgesamt 75 Techniker des Ministerium für Landwirtschaft, Wasser und Forst  im Toilettenbau geschult werden sollen. Das hört sich gut an, denn üblicherweise sollten einer solchen Schulung auch Taten, das heißt “Toilettenbauten” folgen.

Gobabis nutzt die UDS Technologie

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In einem Toilettenprojekt, das im nächsten Jahr (2012) mit Förderung der niederländischen Gemeine Smallingerland  im Stadtteil Epako durchgeführt wird, setzt man nun  auf die im Clay House Projekt entwickelte Urintrennungstechnologie.

versandfertige UDS-Toiletten

versandfertige UDS-Toiletten

In einem ersten Schritt werden zunächst 100 Trockentoiletten gebaut, die mit einer UDS-Toilettenschüssel ausgestattet sind. Die von Peter Arndt gemanagte „EcoSolution cc“ hat die Toilettenschüsseln produziert und liefert diese noch im Dezember 2011 aus. Die Stadt Gobabis wird die Otji-Toiletten in eigener Regie bauen und anschließend in den Toilettenhäusern die neuen Urintrennungsysteme installieren. Das zum überwiegenden Teil durch die Kommune Smallingerland finanzierte Projekt soll über mehrere Jahre laufen und in Etappen die hygienischen Bedingungen im Stadteile Epako erheblich verbessern. Eine weitere Lieferung von UDS-Toilettenschüsseln ist für die Folgejahre vorgesehen.

In der Township Epako leben zur Zeit über 12.000 der Einwohner meist ohne Strom und Wasser sowie ohne ausreichende Sanitäreinrichtungen.


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